Wirbelsäulenzentrum Würzburg

Seit Juni 2026 kooperiert das KWM mit dem Wirbelsäulenzentrum Würzburg. Das Wirbelsäulenzentrum hat einen breiten konservativen und operativen Ansatz, um Patienten mit Wirbelsäulenleiden bedarfsgerecht Hilfe anbieten zu können.

Bei der Behandlung kommen alle be­währ­ten Ver­fah­ren der Schmerz­be­hand­lung, der Band­schei­ben­chir­ur­gie und der Wir­bel­säu­len­chir­ur­gie zur An­wen­dung. Das Spek­trum der The­ra­pi­en reicht dabei von mi­ni­mal in­va­si­ven schmerz­the­ra­peu­ti­schen Ein­grif­fen über en­do­sko­pi­sche und mi­kro­chir­ur­gi­sche Ein­grif­fe bei Band­schei­ben­vor­fäl­len und Ste­no­sen bis zum Wir­bel­kör­per­er­satz und kom­ple­xen Sta­bi­li­sie­rungs­ope­ra­tio­nen.

Bei Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfällen und anderen Erkrankungen der Wirbelsäule ist immer eine ganzheitliche Sicht auf den Patienten notwendig. Neben einer ausführlichen Beratung bieten wir Ihnen deshalb das gesamte Spektrum zeitgemäßer Diagnostik und Therapie. 

Im Fol­gen­den fin­den Sie einen kur­zen Über­blick über die häufigsten von uns an­ge­bo­te­nen ope­ra­ti­ven Be­hand­lungs­me­tho­den:

Lenden- und Brustwirbelsäule (LWS-BWS)

LWS-BWS-OP bei Bandscheibenvorfall

Bei nicht er­träg­li­chen Schmer­zen oder beim Auf­tre­ten von Läh­mungs­er­schei­nun­gen kann die mi­kro­chir­ur­gi­sche Ent­fer­nung des zu­grun­de­lie­gen­den Band­schei­ben­vor­falls not­wen­dig wer­den.

Wenn die Ana­to­mie der Wir­bel­säu­le es zu­lässt, kann ggf. eine scho­nen­de en­do­sko­pi­sche Ope­ra­ti­on an­ge­bo­ten wer­den.

LWS-BWS-OP bei Spinaler Stenose

Die Be­schwer­den durch einen engen Spi­nal­ka­nal äh­neln dem des Band­schei­ben­vor­falls und sind oft­mals nur über eine mi­kro­chir­ur­gi­sche De­kom­pres­si­on zu bes­sern. Bei frag­lich ge­stör­ter Sta­bi­li­tät der Wir­bel­ge­len­ke kann ein dynamisches interspinöses Implantat (Coflex) eine gute Zu­satz­op­ti­on sein, um die Be­las­tung der Wir­bel­ge­len­ke ab­zu­fan­gen.

LWS-BWS-OP bei Instabilität

Bei an­ge­bo­re­ner oder er­wor­be­ner In­sta­bi­li­tät kann es not­wen­dig sein, Ab­schnit­te der Wir­bel­säu­le ope­ra­tiv durch eine Spon­dy­lo­de­se oder Fu­si­on ru­hig­zu­stel­len. In aus­ge­such­ten Fäl­len kann über ein Schrau­ben­sys­tem eine Teil­sta­bi­li­sie­rung er­reicht wer­den, bei der die Band­schei­ben er­hal­ten wer­den kön­nen (Dy­na­mi­sche Sta­bi­li­sie­rung).

LWS-BWS-Ballonkyphoplastie

Bei Brü­chen der Wir­bel­kör­per kann die Sta­bi­li­sie­rung des Wir­bel­kör­pers mit ge­ziel­ter Ein­brin­gung von Kno­chen­ze­ment ra­sche Schmerz­lin­de­rung und eine deut­li­che Sta­bi­li­täts­ver­bes­se­rung brin­gen. Zur Verbesserung der Stabilität kann hier eine Kombination mit einem Fixateur interne erwogen werden.

Halswirbelsäule (HWS)

HWS-OP bei Bandscheibenvorfall oder Stenose

Bei nicht er­träg­li­chen Schmer­zen oder Läh­mungs­er­schei­nun­gen auf dem Boden eines Band­schei­ben­vor­falls oder einer Ste­no­se ist die Ent­las­tungs- und Fu­si­ons­ope­ra­ti­on über einen vor­de­ren Zu­gang sehr oft die The­ra­pie der Wahl.

Eine Op­ti­on zur Ver­bes­se­rung der un­mit­tel­ba­ren Sta­bi­li­tät ist die zu­sätz­li­che Ein­brin­gung eines An­ker­plat­ten- oder Schrau­ben-Plat­ten­sys­tems.

HWS-Wirbelkörperersatz

Soll­ten ein oder meh­re­re Wir­bel­kör­per wegen schwe­rer Ste­no­se oder De­for­mi­tät ent­fernt wer­den müs­sen, ste­hen hier­für spe­zi­el­le Im­plan­ta­te zur Ver­fü­gung.

HWS-Bandscheibenprothese

Bei gut er­hal­te­nen Wir­bel­ge­len­ken aber iso­liert ge­schä­dig­ter Band­schei­be kann, wie an der Len­den­wir­bel­säu­le, ein be­we­gungs­er­hal­ten­der Band­schei­ben­er­satz mit einer Pro­the­se ge­wählt wer­den.

HWS-dorsale Foraminotomie

In ein­zel­nen Fäl­len er­laubt es die Ana­to­mie, eine Ein­engung band­schei­ben­er­hal­tend über einen hin­te­ren Zu­gang nach der Frykholm-Tech­nik zu be­he­ben.

HWS-posteriore minimal invasive Fusion (DTRAX-Verfahren)

Bei aus­ge­wähl­ten Fäl­len mit fora­mi­na­ler Enge oder ge­rin­ger In­sta­bi­li­tät ist die­ses wenig in­va­si­ve Ver­fah­ren eine Er­wei­te­rung der ope­ra­ti­ven Mög­lich­kei­ten.

Iliosakralgelenk (ISG)

ISG-iFuse-Verfahren

Bei kon­ser­va­tiv nicht mehr be­herrsch­ba­ren Schmer­zen der Ilio­sa­kral­ge­lenk-Re­gi­on auf dem Boden einer Ar­thro­se kann eine ope­ra­ti­ve Ru­hig­stel­lung des Ge­len­kes die letz­te The­ra­pie­mög­lich­keit sein.

Kontakt

Wirbelsäulenzentrum Würzburg

MVZ für Neurochirurgie und Rehabilitative Medizin
Schweinfurter Straße 1
97080 Würzburg

Telefon: +49 (0)931 417910
Telefax: +49 (0)931 51536

info@nchpraxis-wuerzburg.de
https://www.nchpraxis-wuerzburg.de

Das Wirbelsäulenzentrum Würzburg ist zertifiziertes Wirbelsäulen Spezialzentrum und erfüllt die Qualitätsvorgaben der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft.

 

Die In­di­ka­ti­ons­stel­lung zu einem operativen Ein­griff er­folgt immer erst nach einer aus­führ­li­chen Be­fra­gung und Un­ter­su­chung durch einen Fach­arzt für Neu­ro­chir­ur­gie. Die­ser be­rück­sich­tigt die bild­ge­ben­de Dia­gnos­tik, die bis­he­ri­gen kon­ser­va­ti­ven Be­hand­lun­gen sowie deren Er­geb­nis­se und ent­wi­ckelt mit dem Pa­ti­en­ten, nach aus­führ­li­cher In­for­ma­ti­on und Auf­klä­rung, einen Plan für das wei­te­re Vor­ge­hen.

Bei schwie­ri­gen Fäl­len wer­den in un­se­ren re­gel­mä­ßi­gen Fall­kon­fe­ren­zen auch weitere Kol­le­gen zu Rate ge­zo­gen, um ein gemeinsames Behandlungskonzept zu er­ar­bei­ten.

Gerne vereinbaren Sie einen Termin in unserer Sprechstunde.

 

Unser Team

Dr. med. Joachim Harth
Facharzt für Neurochirurgie
Dr. med. Michael Schaefer
Facharzt für Neurochirurgie
Priv.-Doz. Dr. med. Martin Engelhardt
Facharzt für Neurochirurgie
Dr. med. Matthias Meinhardt
Facharzt für Neurochirurgie
Adam Wohlwender
Facharzt für Neurochirurgie
Dr. med. Matthias Seibl-Leven
Facharzt für Neurochirurgie
Dr. med. univ. Meng Zhang
Facharzt für Neurochirurgie
Rita Polo
Weiterbildungsassistentin